4. Mai 2026
Theme-Konfiguration und Architektur-Updates
In den vergangenen Tagen lag der Fokus auf der Flexibilisierung der BenutzeroberflÀche und der internen Datenverarbeitung.
Abb 1: Die Spatial UI.
Auslagerung der Theme-Konfiguration
Bisher waren viele farbliche Anpassungen der BenutzeroberflÀche fest im Quelltext der Engine verankert. Um das System flexibler zu machen, wurde das Theming (Light/Dark Mode) nun vollstÀndig in die Laufzeitkonfiguration ausgelagert.
Die Farbpaletten werden beim Start aus einer Konfigurationsdatei eingelesen. ZusĂ€tzlich wurde eine Automatisierung integriert, die basierend auf der lokalen Systemzeit selbststĂ€ndig zwischen Tag- und Nachtmodus wechselt. Um den aktuellen Zustand (etwa nach einem manuellen Eingriff des Nutzers) ĂŒber Neustarts hinweg zu erhalten, schreibt die Engine diese StatusĂ€nderungen autonom in eine flĂŒchtige, lokale Einstellungsdatei.
Zusammenfassung aktueller Updates
Neben der UI-Konfiguration wurden in letzter Zeit mehrere strukturelle Erweiterungen an der Engine vorgenommen:
- Text-Parsing und AusfĂŒhrungsplĂ€ne: Es wurde ein lokaler Workflow zur Verarbeitung strukturierter Textdaten (etwa aus LLM-Antworten) implementiert. Ein Parser extrahiert Code-Blöcke aus Rohtexten und erstellt daraus einen isolierten AusfĂŒhrungsplan. Bevor Dateien lokal geĂ€ndert werden, bietet das System eine sichere Vorschau (Dry-Run).
- Lokales Bild-Caching (SQLite): Die Einbindung asynchroner Bildquellen (wie im Webcam-Test) wurde um eine lokale Datenbank-Ebene erweitert. Bilddaten werden im Hintergrund gecacht. Das reduziert redundante Netzwerkanfragen, sichert die Anzeige bei VerbindungsabbrĂŒchen und ermöglicht die Wiedergabe einer lokalen Historie (Time-Lapse).
- Zustandsverwaltung (Reducers): Die Verarbeitung von Nutzereingaben und UI-Events wurde architektonisch umgebaut. Das System nutzt nun ein strengeres Immutable-State-/Reducer-Pattern, bei dem Eingaben von zustandsfreien Logik-Blöcken verarbeitet werden. Diese generieren saubere, lineare Befehlsketten (Commands), was die StabilitÀt der UI und die ZuverlÀssigkeit der Undo/Redo-Historie deutlich erhöht.
- RĂ€umliche Code-Visualisierung: Ein neues Tooling erlaubt es, Quelltext-Dateien automatisiert auszulesen und als geordnetes Raster von Text-Kacheln im 3D-Raum darzustellen. Dies erleichtert die Navigation und den visuellen Ăberblick in wachsenden Codebasen.
Die schrittweise Trennung von hartkodierter Logik und konfigurierbaren Datenströmen stabilisiert die Engine als eigenstÀndiges Werkzeug.
Abb 1: Die BenutzeroberflÀche im Daytime-Modus. Die Fenster sind auf der Z-Achse angehoben und werfen realistische Schatten.