17. April 2026
Viewports, Masken und stabile 60 FPS
Heute gibt es ein kurzes technisches Update zum aktuellen Stand unseres maĂgeschneiderten UI-Toolkits.
Abb 1: Die aktuelle Testumgebung im nkrunner mit Fokus auf Fensterverwaltung und Rendering.
Der Entwicklungsschwerpunkt lag in den letzten Tagen auf der Fensterverwaltung und dem Rendering-System. Echte, belastbare BenutzeroberflĂ€chen bestehen selten nur aus flachen Elementen â sie benötigen tief verschachtelbare (nestable) Strukturen.
DafĂŒr haben wir in unserem UI-Toolkit nun ein sauberes System fĂŒr Masken und Viewports implementiert. Scrollbare Bereiche funktionieren jetzt zuverlĂ€ssig: Sobald ein Child-Element den zugewiesenen Bereich seines Parent-Containers verlĂ€sst, wird es visuell und logisch korrekt abgeschnitten (Clipping).
Gleichzeitig lag ein extremer Fokus auf der Performance bei dynamischen FenstergröĂen. Egal wie komplex die Hierarchie der scrollbaren Viewports wird, das Rendering im nkrunner muss absolut flĂŒssig bleiben. Die strikte Vorgabe lautet: Stabile 60 FPS. Das ist keine kosmetische Metrik, sondern elementar wichtig. Sobald ein Werkzeug ruckelt oder bei GröĂenĂ€nderungen des Fensters Framedrops zeigt, geht das GefĂŒhl der direkten Kontrolle verloren.
Der nÀchste Schritt: Der Datenhub
Das Fundament fĂŒr das visuelle Layout und das rĂ€umliche Eingrenzen (Maskierung) steht und lĂ€uft performant. Im nĂ€chsten Schritt geht es darum, die Elemente des UI-Toolkits mit echtem Leben zu fĂŒllen. Wir werden diese internen ZustĂ€nde in einem zentralen Datenhub synchronisieren, um grafisches Rendering, Nutzereingaben und die tieferliegende GeschĂ€ftslogik sauber (und nebenlĂ€ufig) miteinander zu verknĂŒpfen.